Nein zu sexualisierter Gewalt - für ein grenzwahrendes Miteinander
Der Gemeindekirchenrat hat am 31. März 2025 das Schutzkonzept für die Kirchengemeinde Varel beschlossen. Durch dieses Schutzkonzept soll unsere Gemeinde ein sichererer Ort für alle Menschen werde. Es soll zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und vor grenzverletzendem Verhalten beitragen.
Doch jedes Konzept ist nur so gut wie seine Umsetzung. Daran arbeiten wir und werden es auch in Zukunft tun. Es bleibt unsere Aufgabe, immer wieder zu überprüfen, welche Gegebenheiten Täter:innen in unserer Kirchengemeinde ausnutzen könnten, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen - insbesondere mit Kindern, Jugendlichen und Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen.
Teil dieses Schutzkonzeptes ist es, dass alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in dieser Kirchengemeinde in die Umsetzung eingebunden sind. Es ist wichtig, dass alle Menschen, die in unserer Kirchengemeinde aktiv sind, um das Schutzkonzept wissen, es anzuerkennen und sich dazu bereiterklären, in ihrem Tätigkeitsbereich zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und vor grenzverletzendem Verhalten beizutragen. Eine erste Präventionsschulung extra für diese Gemeinde fand im Februar 2025 statt. Weitere Schulungen für alle Menschen, die direkt mit Kindern, Jugendlichen und Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen arbeiten, oder als Kirchenälteste die Gemeinde leiten, sind in Planung.
Für die Arbeitsgruppe Schutzkonzept
Ihre Pastorin Maike Mittelsteiner
In unserer Gemeinde Dörte Hobbie und Christian Dobberstein besonders für das Thema ansprechbar unter der 01522 14 94 616. Über die neu installierten Briefkästen an allen Orten unserer Kirchengemeinde ist es auch möglich, anonyme Hinweise zu geben.

Verhaltenskodex "Ampel"
Die Kirchengemeinde Varel hat einen Verhaltenskodex erarbeitet, der für alle haupt-, neben-, und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie alle Menschen, die am Gemeindeleben teilnehmen gilt. Der Verhaltenskodex die als Orientierungsrahmen für einen respektvollen und achtsamen Umgang miteinander sowie dem Schutz vor sexualisierter Gewalt.
Er soll helfen, Personen vor falschen Verdächtigungen zu schützen und gleichzeitig für Situationen sensibilisieren, in denen es schnell zu grenzverletzendem Verhalten kommen kann.